Niersbach will mit Titel von Euro zurückkehren
Simon am Dienstag, den
17. Januar 2012
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Sein Nachfolger wird in Polen dabei sein
Der designierte neue DFB-Chef und Nachfolger von Theo Zwanziger hat sich zu seinen Plänen für seine kommende Amtszeit zurückhaltend geäußert. Zumindest müsse man wenig bis gar nichts grundlegend ändern, wird der Düsseldorfer in diversen Medien vernommen. Die Themen, die der scheidende aktuelle DFB-Präsident Theo Zwanziger angegangen war, lagen ohnehin nie in Niersbachs Reichweite. Kampf gegen Homophobie, den Frauenfußball unterstützen, Kampf gegen Rassismus — mit all dem wird man bei Niersbach wohl nicht rechnen können, zumindest nicht in herausgestellter Weise.
Eine “Evolution” bräuchte sein Verband, auf keinen Fall eine “Revolution”. Da mag Niersbach Recht haben. Auch wenn es zuletzt den Anschein machte, dass mit immer stärker werdender Gewalt und dem leidigen Pyrothechnik-Thema die Probleme größer und größer werden: Das tun sie nicht.
Ein anderes Feld, in dem sich Wolfgang Niersbach allerdings völlig sicher ist, dass er und was er am liebsten tun würde, ist die kommende Europameisterschaft in Polen und der Ukraine erfolgreich zu gestalten. Einen Pokal würde er schon gerne von diesem Turnier mit nach Hause nehmen, ließ er letztens verlauten. Von jenem Turnier, welches er zum ersten Mal als Chef des weltweit größten Einzelsportverbands besuchen wird, der sich bekanntermaßen große Chancen auf den Gewinn des Turniers ausrechnet.
Sollte es so kommen, wäre dem neuen Mann etwas geglückt, was Theo Zwanziger in seiner gesamten Amtszeit nicht vergönnt war: Ein Titelgewinn des Flagschiffs des DFBs, der A-Nationalmannschaft der Männer nämlich. Wie auch immer die deutsche Mannschaft abschneiden wird, auf vermehrt Fotos und Fernsehbilder mit dem in den Medien bekannten und beliebten Niersbach darf man sich schon einmal einrichten. Vielleicht ist er sogar auf dem Siegerfoto der Euro 2012 zu sehen.
photo credit: boellstiftung
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